Archiv der Kategorie: Kiezkultur

Kiezspaziergang in Moabit Ost mit Bürgermeister Stephan von Dassel am Freitag, 6. Oktober 2017, 15h

Die Stadtteilkoordinatorin lädt ein:

Ausgangspunkt wird die neu eröffnete Ibn-Rushd-Goethe-Moschee sein, deren religiöse Grundlage ein säkularer liberaler Islam ist. Dessen Kennzeichen ist, dass er weltliche und religiöse Macht voneinander trennt und sich um eine zeitgemäße und geschlechtergerechte Auslegung des Koran bemüht. Die Eröffnung der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee hat in der Presse große Resonanz gefunden und weist in ihrer Bedeutung über Moabit hinaus. Weiterlesen

Konzertsommer im Englischen Garten

während der Sommerferien gibt´s immer noch – aber in abgespeckter Form: nur noch sonntag´s ab 16 h. Angeblich soll die Qualität nachgelassen haben.
Am besten hingehen, überprüfen und hier berichten!

das Programm  gibt´s unter  https://konzertsommer.jimdo.com/

(das Foto auf unserer Startseite ist übrigens von fete da la musique am 21.6.17 Bremer /Ecke Unionstr.)

Fotoaustellung Katharina Sieverding

Von Hps-poll, www.reserv-art.de – Eigenes Werk

In der Akademie der Künste, Hanseatenweg, läuft bis 27. August 2017, eine Ausstellung mit neunzehn großen Fotowänden und gleichzeitig auf neun Projektoren eine laufende Präsentation von Aufnahmen aus 50 Jahren. Katharina Sieverding erhielt 2017 den Käthe-Kollwitz-Preis.

Die Ausstellung ist von 11-19 Uhr geöffnet, montags geschlossen. An Dienstagen ist ab 15 Uhr freier Eintritt.

986 Schritte. Lehrter Straße

Liebe LeserInnen unseres Blogs,
die untenstehende Ankkündigung habe ich gerade eben dem Newsletter Moabit Ost entnommen und kupfere sie einfach schnell ab:

Am Sonnabend, 15. Juli 2017, findet von 14 – 22 Uhr ein ganz besonderes Festival in der „billigen Prachtstraße“ der Lehrter Straße statt: historisch-dokumentarische Videoarbeiten über das Leben in der Lehrter Straße, erzählte Spaziergänge quer durch den Kiez und ausgewählte Impulse aus Performance, Theater und Musik. „Als Reminiszenz an die Kiezmutter Klara Franke sowie die nachhaltigen Bürgerinitiativen werden unterschiedliche zeitgenössische Kunstformen und soziales Engagement vor Ort in einem Gesamtkonzept zusammengeführt“, so die Veranstalter Ivan Bazak, Ilka Rümke,Thomas Schütt, sowie Jürgen Schwenzel und Susanne Torka.Das Festival findet statt in Kooperation mit der Kulturfabrik Moabit, dem B-Laden Lehrter Straße und dem Karpatentheater www.986schritte.wordpress.com()

 

PROTEST – Ausstellung von Initiativen, nur am 1.+ 2.Juli

Erstaunlicherweise darf eine Initiative, die die Grün-Vernichtung im Kleinen Tiergarten kritisiert, tatsächlich in dem Stadtteilladen ausstellen, in dem das ko-Büro und die Stadtteilvertretung residieren, die doch eher der großflächigen Versiegelung und Betonierung das Wort reden. Hier die Ankündigung:

„Protestkunst ist schön, macht aber viel Arbeit (frei nach Karl Valentin) – mit diesem Hinweis hat Hilla Metzner einen Beitrag zum Moabiter Kunst-Ortstermin 2017 angemeldet – passend zum diesjährigen Motto PROTEST .
Vier engagierten Frauen, die Moabiter Proteste der vergangenen drei bis vier Jahrzehnte aktiv mitgemacht haben, gestalten die Ausstellung. Dabei ist ihnen wichtig, zu zeigen, dass Protest nicht nur viel Arbeit (und Frust) macht,
• sondern auch Kreativität fordert und Kunstwerke hervorbringt, • Durchblicke (durchs Dickicht der Verwaltung z.B.) eröffnet und • neue nachbarschaftliche Kontakte entstehen lässt.
Gezeigt werden Aktivitäten der Bürgerinitiativen „Essener Park“. „Silberahorn“, „Bürgerparkgruppe Moabit“, „Kleiner Tiergarten / Ottopark“ und „Arbeitsgruppe Beteiligung Jugendverkehrsschule“ und mehr.
Ort: Stadtteilladen, Krefelder Straße 1 A Zeit: Samstag und Sonntag, 1. und 2. Juli 2017, von 14 – 19 Uhr.
Wenn das Wetter es zulässt, wird am Sonntag-Nachmittag eine Führung durch den Essener Park, den viele (Neu-) MoabiterInnen noch nicht kennen, angeboten.“
Kontakt: bi-silberahorn@t-online.de

DHARMASRAYA: DAS LETZTE BUDDHISTISCHE KÖNIGREICH IN SUMATRA

Sarasehan mit Prof. Dr. Uli Kozok am 16. Juli 2017

Foto: Uli Kozok

Datum und Zeit
Sonntag 16. Juli 2017
11-14 Uhr

Ort
Botschaft der Republik Indonesien
Aula (2.Stock)
Lehrter Str. 16-17, 10557 Berlin

 

 

Bei einem Forschungsaufenthalt in Sumatra stieß der in Deutschland geborene und in Honolulu lehrende Philologe Uli Kozok in der zentralsumatranischen Landschaft Kerinci auf eine Handschrift. Der Text, so stellte sich heraus, stammt aus vorislamischer Zeit und ist mit Abstand die älteste existierende malaiische Handschrift. Es handelt sich um das Gesetzbuch von Dharmasraya. Anhand der archäologischen Befunde vermittelt Prof. Kozok Einblicke in das letzte buddhistische Königreich von Sumatra.
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Kunstfestival Ortstermin 17


in diesem Jahr
zum spannendenThema
„Protest – künstlerische Formen
demokratischer Teilhabe

Eröffnung: Freitag, den 30. Juni, um 18 Uhr vor der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten
anschließend Rundgang durch die Ausstellung „Protest, Teil 2“ im Stadtraum und Eröffnungen an 25 Orten in Moabit
Über 150 künstlerische Positionen zum Thema „Protest“ an 70 Ausstellungsorten: Ausstellungen, offene Ateliers, Kunst im öffentlichen Raum sowie ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm in ganz Moabit. Programmflyer erhalten Sie in der Galerie Nord, Turmstraße 75, an vielen Orten in Moabit oder hier zum Download.

Liberale Ibn-Rushd-Goethe-Moschee eröffnet

Am letzten Freitag wurde bei uns in Moabit eine neue liberale Moschee eröffnet. Gegründet wurde sie von der Frauenrechtlerin und Juristin Seyran Ateş.  Sie hat dafür einen Nebenraum der Johanniskirche in Alt-Moabit für ein Jahr gemietet. In der Moschee sind Frauen und Männer im gleichen Raum, das Gebet wird von einer Frau und/oder einem Mann geleitet.
Seyran Ateş möchte mit der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee sowohl den Dialog innerhalb des Islam als auch zwischen den Religionen fördern. Ihr sind alle muslimischen Rechtsschulen willkommen: Sunniten, Schiiten, Aleviten und Sufis. Besonders nahe steht ihr der persische Sufimystiker, Dichter und Philosoph des 13. Jahrhunderts Celaleddin Rumi, dessen Mausoleum sich in Konya befindet.
zum Bericht im zdf-heute-journal vom 16.Juni 

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