Archiv des Autors: Claudia

Berlin-Pass jetzt auch für WohngeldempfängerInnen

Manchmal gibt´s auch gute Neuigkeiten! Seit zehn Jahren kämpfe ich darum, daß alle armen Menschen – unabhängig von der Herkunft ihres Einkommens – den Berlin-Pass bekommen. Und nun hat der Senat beschlossen, dies ab 1.2.18 auch EmpfängerInnen von Wohngeld zu bewilligen. Das ist zwar noch nicht ganz zufriedenstellend (was machen die, die nur geringfügig darüberliegen?), aber immerhin schon für viele Menschen eine große Erleichterung. So besteht die Möglichkeit, ein Sozialticket zu erwerben und preisgünstig Zutritt zu vielen kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen zu erlangen.
Der Berlin-Pass kann beim jeweiligen Bürgeramt gegen Vorlage des Wohngeldbescheids beantragt werden. Da die Bearbeitung von Wohngeld erfahrungsgemäß immer mehrere Monate dauert, reicht auch der alte Bescheid, wenn dem Amt bereits ein Neuantrag vorliegt.
Und Ausweis + Passbild nicht vergessen!

Essen ist politisch!

Unter diesem Titel startet in diesem Jahr wieder die große Demo gegen die industrialisierte Agrarwirtschaft, für Erhaltung unserer Umwelt
am 20.1. um 11h vom Hauptbahnhof.
Sie will als Gegenveranstaltung zur Grünen Woche auf die Probleme hinweisen, die durch Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen entstehen: qualvolle Tierhaltung, giftbelastete Nahrungsmittel, Insekten- (v.a. Bienen-)sterben, Hunger, Kindersklavenarbeit….

www.wir-haben-es-satt.de

 

hohe Stickoxid-Belastung im Kleinen Tiergarten

Die Abendschau am 12.12.17 brachte einen eindringlichen Bericht über Messungen, die, im Auftrag des RBB von der TU im ganzen Stadtgebiet vorgenommen wurden. Dabei lag ausgerechnet der Kleine Tiergarten mit an der Spitze der belasteten Gebiete. Woran mag das wohl liegen?
Könnten die Ursachen darin liegen, daß massiv Büsche und Bäume abgeholzt wurden, die  Schutz bieten könnten, daß der Boden großflächig versiegelt wurde, so daß inzwischen weitere Bäume gefällt werden mußten, weil sie Schäden aufwiesen?
Und wie ist dann noch der Erholungswert einzuschätzen?

Abgasalarm: Stickoxidwerte in Berlin zu hoch

bitterer Tee – und wie weiter?

Was kann mensch eigentlich noch konsumieren? Unmenschliche Arbeitsbedingungen, schadstoffbelastete Produkte  – wie ist es möglich, mit seinem Konsum diese Erde und alles, was darauf lebt, nicht noch weiter zu zerstören?
Gelegentlich bringt das Fernsehen doch mal ganz informative Beiträge, z.B. über die menschenverachtende Produktion von Bekleidung, Schuhen, Kaffee, Kakao…
und in dieser Woche bei Phoenix über den Teeanbau:

Teepflückerin bei der Arbeit (Quelle: ZDF)

Teepflückerin bei der Arbeit

Teepflückerin bei der Arbeit (Quelle: ZDF)

Vor allem Kinder sind von den Folgen betroffen, erklärt Professor Anup Kumar Das von der Universitätsklinik in Dibrugarh: “Die Lebens- und Arbeitsbedingungen schädigen die Babys schon im Mutterleib. Die Kinder in den Teeplantagen sind schlecht ernährt, im Wachstum verzögert, und die Kindersterblichkeit ist hoch. Weiterlesen

Solidarität mit Griechenland!

der nächste griechische Salon in der Regenbogenfabrik (Kinosaal) findet statt am

Donnerstag, 12,10.17 um 19.30, Lausitzer Str.22 (Eingang im Hof)

Ökonomische Krise und katastrophale Austeritätspolitik: Die griechische Wirtschaft und staatliche Institutionen können vielen Menschen nicht mal mehr das Notwendigste zum Überleben bereitstellen. Dafür erleben praxisbezogene alternative ökonomische Ansätze – Tauschnetzwerke, Kooperativen, Selbsthilfe-Initiativen – in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Konjunktur. Weiterlesen

Moabiter Kino-Festival

wer´s noch nicht weiß: “Kino für Moabit” veranstaltet vom 22.-24. September 2017

STADTGESICHTER. Das erste Film- und Videofestival über und mit Moabit

Eröffnung: Freitag, 22. September, 18 Uhr in der Zunftwirtschaft

Das Gesicht eines Berliner Stadtteils in bewegten Bildern

“24 h Moabit” – 2 Tage, 3 Abende – rund 100 Filme in öffentlichen Installationen Weiterlesen

Fahrradfahren in Moabit

Straßenszene - Fahrradfahrerin auf einem Radstreifen fährt an einem Auto vorbei, dessen Kühler in ihre Spur ragt. © NDR Radfahrer*innen sind an allem schuld, will mensch der allgemeinen Meinung glauben. Sie stürmen rüde über Fußwege, belästigen Fußgänger*innen, stören den Autoverkehr. Jede*r weiß irgendeine Geschichte darüber zu erzählen.
Als eine von denen, die tagtäglich mit dem Fahrrad unterwegs sind, erzähle ich gern von den Einschränkungen und Gefährdungen, denen wir permanent ausgesetzt sind:
Wir werden immer nur dann wahrgenommen, wenn wir “stören” – ansonsten existieren wir gar nicht. Fußgänger*innen und Hunde latschen, ohne zu gucken, über die Radwege. Radwege und -spuren (z.B. auf der Turmstr.!!) werden zugeparkt,  in Wohnstraßen parken viele PKWs und LKWs auch außerhalb der Parkflächen. Slalomfahren ist angesagt. Weiterlesen

Konzertsommer im Englischen Garten

während der Sommerferien gibt´s immer noch – aber in abgespeckter Form: nur noch sonntag´s ab 16 h. Angeblich soll die Qualität nachgelassen haben.
Am besten hingehen, überprüfen und hier berichten!

das Programm  gibt´s unter  https://konzertsommer.jimdo.com/

(das Foto auf unserer Startseite ist übrigens von fete da la musique am 21.6.17 Bremer /Ecke Unionstr.)

PROTEST – Ausstellung von Initiativen, nur am 1.+ 2.Juli

Erstaunlicherweise darf eine Initiative, die die Grün-Vernichtung im Kleinen Tiergarten kritisiert, tatsächlich in dem Stadtteilladen ausstellen, in dem das ko-Büro und die Stadtteilvertretung residieren, die doch eher der großflächigen Versiegelung und Betonierung das Wort reden. Hier die Ankündigung:

“Protestkunst ist schön, macht aber viel Arbeit (frei nach Karl Valentin) – mit diesem Hinweis hat Hilla Metzner einen Beitrag zum Moabiter Kunst-Ortstermin 2017 angemeldet – passend zum diesjährigen Motto PROTEST .
Vier engagierten Frauen, die Moabiter Proteste der vergangenen drei bis vier Jahrzehnte aktiv mitgemacht haben, gestalten die Ausstellung. Dabei ist ihnen wichtig, zu zeigen, dass Protest nicht nur viel Arbeit (und Frust) macht,
• sondern auch Kreativität fordert und Kunstwerke hervorbringt, • Durchblicke (durchs Dickicht der Verwaltung z.B.) eröffnet und • neue nachbarschaftliche Kontakte entstehen lässt.
Gezeigt werden Aktivitäten der Bürgerinitiativen „Essener Park“. „Silberahorn“, „Bürgerparkgruppe Moabit“, „Kleiner Tiergarten / Ottopark“ und „Arbeitsgruppe Beteiligung Jugendverkehrsschule“ und mehr.
Ort: Stadtteilladen, Krefelder Straße 1 A Zeit: Samstag und Sonntag, 1. und 2. Juli 2017, von 14 – 19 Uhr.
Wenn das Wetter es zulässt, wird am Sonntag-Nachmittag eine Führung durch den Essener Park, den viele (Neu-) MoabiterInnen noch nicht kennen, angeboten.”
Kontakt: bi-silberahorn@t-online.de