Archiv des Autors: Claudia

bitterer Tee – und wie weiter?

Was kann mensch eigentlich noch konsumieren? Unmenschliche Arbeitsbedingungen, schadstoffbelastete Produkte  – wie ist es möglich, mit seinem Konsum diese Erde und alles, was darauf lebt, nicht noch weiter zu zerstören?
Gelegentlich bringt das Fernsehen doch mal ganz informative Beiträge, z.B. über die menschenverachtende Produktion von Bekleidung, Schuhen, Kaffee, Kakao…
und in dieser Woche bei Phoenix über den Teeanbau:

Teepflückerin bei der Arbeit (Quelle: ZDF)

Teepflückerin bei der Arbeit

Vor allem Kinder sind von den Folgen betroffen, erklärt Professor Anup Kumar Das von der Universitätsklinik in Dibrugarh: „Die Lebens- und Arbeitsbedingungen schädigen die Babys schon im Mutterleib. Die Kinder in den Teeplantagen sind schlecht ernährt, im Wachstum verzögert, und die Kindersterblichkeit ist hoch. Weiterlesen

Solidarität mit Griechenland!

der nächste griechische Salon in der Regenbogenfabrik (Kinosaal) findet statt am

Donnerstag, 12,10.17 um 19.30, Lausitzer Str.22 (Eingang im Hof)

Ökonomische Krise und katastrophale Austeritätspolitik: Die griechische Wirtschaft und staatliche Institutionen können vielen Menschen nicht mal mehr das Notwendigste zum Überleben bereitstellen. Dafür erleben praxisbezogene alternative ökonomische Ansätze – Tauschnetzwerke, Kooperativen, Selbsthilfe-Initiativen – in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Konjunktur. Weiterlesen

Moabiter Kino-Festival

wer´s noch nicht weiß: „Kino für Moabit“ veranstaltet vom 22.-24. September 2017

STADTGESICHTER. Das erste Film- und Videofestival über und mit Moabit

Eröffnung: Freitag, 22. September, 18 Uhr in der Zunftwirtschaft

Das Gesicht eines Berliner Stadtteils in bewegten Bildern

„24 h Moabit“ – 2 Tage, 3 Abende – rund 100 Filme in öffentlichen Installationen Weiterlesen

fahrradfahren

Straßenszene - Fahrradfahrerin auf einem Radstreifen fährt an einem Auto vorbei, dessen Kühler in ihre Spur ragt. © NDR Radfahrer*innen sind an allem schuld, will mensch der allgemeinen Meinung glauben. Sie stürmen rüde über Fußwege, belästigen Fußgänger*innen, stören den Autoverkehr. Jede*r weiß irgendeine Geschichte darüber zu erzählen.
Als eine von denen, die tagtäglich mit dem Fahrrad unterwegs sind, erzähle ich gern von den Einschränkungen und Gefährdungen, denen wir permanent ausgesetzt sind:
Wir werden immer nur dann wahrgenommen, wenn wir „stören“ – ansonsten existieren wir gar nicht. Fußgänger*innen und Hunde latschen, ohne zu gucken, über die Radwege. Radwege und -spuren (z.B. auf der Turmstr.!!) werden zugeparkt,  in Wohnstraßen parken viele PKWs und LKWs auch außerhalb der Parkflächen. Slalomfahren ist angesagt. Weiterlesen

Konzertsommer im Englischen Garten

während der Sommerferien gibt´s immer noch – aber in abgespeckter Form: nur noch sonntag´s ab 16 h. Angeblich soll die Qualität nachgelassen haben.
Am besten hingehen, überprüfen und hier berichten!

das Programm  gibt´s unter  https://konzertsommer.jimdo.com/

(das Foto auf unserer Startseite ist übrigens von fete da la musique am 21.6.17 Bremer /Ecke Unionstr.)

PROTEST – Ausstellung von Initiativen, nur am 1.+ 2.Juli

Erstaunlicherweise darf eine Initiative, die die Grün-Vernichtung im Kleinen Tiergarten kritisiert, tatsächlich in dem Stadtteilladen ausstellen, in dem das ko-Büro und die Stadtteilvertretung residieren, die doch eher der großflächigen Versiegelung und Betonierung das Wort reden. Hier die Ankündigung:

„Protestkunst ist schön, macht aber viel Arbeit (frei nach Karl Valentin) – mit diesem Hinweis hat Hilla Metzner einen Beitrag zum Moabiter Kunst-Ortstermin 2017 angemeldet – passend zum diesjährigen Motto PROTEST .
Vier engagierten Frauen, die Moabiter Proteste der vergangenen drei bis vier Jahrzehnte aktiv mitgemacht haben, gestalten die Ausstellung. Dabei ist ihnen wichtig, zu zeigen, dass Protest nicht nur viel Arbeit (und Frust) macht,
• sondern auch Kreativität fordert und Kunstwerke hervorbringt, • Durchblicke (durchs Dickicht der Verwaltung z.B.) eröffnet und • neue nachbarschaftliche Kontakte entstehen lässt.
Gezeigt werden Aktivitäten der Bürgerinitiativen „Essener Park“. „Silberahorn“, „Bürgerparkgruppe Moabit“, „Kleiner Tiergarten / Ottopark“ und „Arbeitsgruppe Beteiligung Jugendverkehrsschule“ und mehr.
Ort: Stadtteilladen, Krefelder Straße 1 A Zeit: Samstag und Sonntag, 1. und 2. Juli 2017, von 14 – 19 Uhr.
Wenn das Wetter es zulässt, wird am Sonntag-Nachmittag eine Führung durch den Essener Park, den viele (Neu-) MoabiterInnen noch nicht kennen, angeboten.“
Kontakt: bi-silberahorn@t-online.de

fete de la musique – immer am 21.6.

zur Sommersonnenwende erklingt es wieder auf vielen Straßen und Plätzen in der ganzen Stadt. Immerhin auch in Moabit an drei Orten: ZK/U und Kallasch (vis à vis auf der Unionstr.), im Artenschutztheater (Lüneburger Str.), sowie in (vorwiegend Orgel) und vor der Refo-Kirche (Wiclefstr.).
Früher gab´s auch schonmal auf der Turmstr., sowie im Hof der Brüder-Grimm-Hauses Konzerte, aber da fühlt sich wohl niemand zuständig.

Das ganze Programm findet mensch unter
www.fetedelamusique.de

 

 

wieder Gütermarkt im ZK/U

wo die Oldenburger auf die Siemensstraße stößt, gibt es ihn von Mai bis Oktober wieder an jedem 1. Sonntag im Monat von 11 – 19h: den Gütermarkt mit Trödel, repair-café (auch Fahrradwerkstatt), Essen und Trinken, food-sharing, Spaß und Unterhaltung. Bei schönem Wetter lädt die Liegewiese hinterm Haus ein (allerdings Krach von der Bahn und Autobahn inklusive).

5. Mai – Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

der zentrale Demo-Wagen

Wie jedes Jahr am 5. Mai tragen auch diesmal wieder Menschen mit Behinderung und Sympathisant*innen ihren Protest auf die Straße.  Um 15 Uhr startet  der Zug vom Bebelplatz zum Brandenburger Tor.
Wir protestieren gegen die immer noch vielfältigen Diskriminierungen und Ausgrenzungen im Alltag. Weiterlesen

Stadtteilvertretung Turmstraße schafft sich selbst ab

in der „Berliner Woche“ vom 13.4.17 fand ich einen Artikel

Geringes Interesse führt zur vorzeitigen Auflösung der Stadtteilvertretung“

Darin wird geschildert, dass die Stadtteilvertretung (STV) Turmstraße  – wegen Beschlußunfähigkeit drei Monate hintereinander – sich nunmehr vorzeitig aufgelöst hat.  Die einen nennen es ein Fiasko, während der Vorsitzende,  Frank Bertermann, finde, das sei „unnötige Panik“.  Weiterlesen