Eine Treppe zum Underground

Bis zum 6. Mai 2018 erinnert die Akademie der Künste am Hanseatenweg mit einer Ausstellung und einem Aufführungsprogramm an improvisierte Jazz-Konzerte. Vor 50 Jahren konnte Peter Brötzmann nicht in der Philharmonie auftreten, weil seine Band keine vorgeschriebenen schwarzen Anzüge besaß. Die Akademie der Künste bot ihm dafür bis heute ihre Bühne. Die Musiker gründeten 1969 die FMP (Free Music Production) für die Konzerte und den Schallplattenvertrieb. Im damaligen Westberlin trafen sich internationale Künstler. Auch mit Osteuropäern gelang die Zusammenarbeit. Daher empfängt die Ausstellung mit einer reichen Dokumentation über den musikalischen Underground, die von Lodz übernommen wurde. Die FMP Präsentation war für das Münchner Haus der Kunst zusammengestellt worden. Die Sammlung umfaßt Plakate, Fotos, Briefe, Schallplatten-Covers, Videos und über Kopfhörer angebotene Aufnahmen. Dienstags ab 15 Uhr ist der Eintritt kostenlos.

 

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