Indonesische Filmtage Berlin 2017 im Filmrauschpalast

Am 19. und 20 Mai feiert das Indonesische Kulturhaus in Berlin den Nationalen Tag des Indonesischen Films im Kino Filmrauschpalast in der Kulturfabrik Moabit.

Vier Filme von indonesischen Regisseuren aus den Jahren 2011 bis 2016 zeigen eine Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne, im Kampf um Toleranz und Respekt zwischen Generationen, Religionen und verschiedenen Lebensweisen.

Kino Filmrauschpalast
Lehrter Str. 35
10 557 Berlin

EINTRITT FREI

Reservierung:
kulturhaus@botschaft-indonesien.de

(nur begrenzte Zahl an Plätzen verfügbar – first come first serve; reservierte Plätze müssen bis 15 Minuten vor der Veranstaltung in Anspruch genommen werden, danach werden sie frei gegeben)

Besuchen Sie hier die Webversion.mit Programm!

Samstag, 20. Mai 2017, 20:00 Uhr

The Mirror Never Lies
Kamila Andini, 2011, 100 min., OmeU

„The Mirror never Lies“ erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens namens Pakis. Sie gehört der Ethnie der Bajau an, die als Seenomanden in Wakatobi, Sulawesi, auf dem Meer leben. Pakis‘ Vater ist vor einiger Zeit von einer Fahrt zum Fischfang auf das Meer nicht zurückgekommen und wird seither vermisst.

Die einzige Erinnerung, die Pakis an ihren Vater hat, ist ein Spiegel, den er ihr einmal geschenkt hat und den sie stets mit sich trägt. Pakis glaubt, dass sie irgendwann ihren Vater darin erblicken und wiederfinden wird. Eines Tages taucht der Meeresbiologe Tudo (Reza Rahadian) aus Jakarta auf, um die Sprache der Delfine zu erforschen. Er mietet das Zimmer des Vaters. Für Pakis und ihre Mutter ändert sich alles.

Der Film fußt auf der fast dreijährigen Recherche bei den Bajau und zeigt die tiefe Verwobenheit der Seenomaden mit dem Meer, aber auch die Probleme, mit denen die Bajau durch die Überfischung der Meere zu kämpfen haben. Immer weiter und immer gefährlicher sind die Fahrten hinaus aufs Meer. Unterstützt wurden die Dreharbeiten unter anderem durch den World Wildlife Fund.

„The Mirror Never Lies“ wurde auf zahllosen internationalen Festivals, unter anderem auch 2012 auf der Berlinale gezeigt und hat mehrere nationale und internationale Preise gewonnen.

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