Gedenkort Güterbahnhof Moabit

Dieser provisorische Hinweis findet sich an der Stelle an der neuen Ellen-Epstein-Straße, wo zwischen Hellweg und Lidl  gegen den Widerstand der Deutschen Bahn die winzigen Reste einer Gleisanlage erhalten werden konnten, von wo aus der größere Teil  der Deportationen der jüdischen Bevökerung Berlins stattfanden.  Von hier kann man über einen von Überbauung verschonten Weg  – über die Gleisreste – zur Quitzowstraße durchgehen. Am Samstag, 18.3.17 führte Andreas Szagun im Rahmen einer Vortragsreihe des VHS-Programms Geschichtswerkstatt 2016/17  „Das jüdische Leben und seine Vernichtung“ eine Gruppe von KursteilnehmerInnen vom Denkmal vor der abgerissenen Synagoge in der Levetzowstraße den letzten Weg der Deportierten bis zur Rampe am ehemaligen Güterbahnhof Moabit. Die folgenden Fotos wurden sozusagen auf dem Rückweg gemacht, nämlich von dem Plakat an der Ellen-Epstein-Straße nach unten zurück zur Quitzowstraße. Links sieht man die weiße Wand des großen Hellweg-Gebäudes.
     Für die Gestaltung des geplanten Gedenkortes, den man auf dem linken Foto sieht, wurde ein Wettbewerb durchgeführt, der inzwischen entschieden ist. Es soll ein „Hain“ angelegt werden, der von der Putlitzbrücke von dem dortigen Denkmal aus gesehen werden kann.
Zum Kunstwettbewerb für den Gededenkort gibt es einen guten Artikel bei Moabitonline: http://www.moabitonline.de/26651

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.